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lyrik und kurzprosa von tom zackl

blau eins

mit einem Kommentar

kleine stille inmitten großer stürme
und die salzige gischt umspült unsere
beine, dein haar spielt mit dem wind.

zwischen deinen lippen schlummert
dieser ozean, wild, ungestüm und voller
sehnsucht, trunken, satt und strahlend.

wir verreisen. wir verschwinden aus dieser welt
und leben nur noch in diesem traum, wir füllen
unsere lungen mit dem wasser, das eben noch
unsere füße kühlte und reißen uns hinunter.

wir machen uns zum strudel, wirbeln in die tiefe
und schauen einander in die augen. der himmel,
den zerren wir hinab. wir lodern und perlen toben,
zittern, tanzen, wie wälder erwachtes geäst.

Geschrieben von tom zackl

2. März 2011 um 00:17

Veröffentlicht in lyrik

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Eine Antwort

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  1. [...] düsteres. Obwohl: ich bin mir über die Düsternis in den Worten nicht ganz im Klaren. “Blau eins” von tom zackl wirkt sehr kraftvoll und lebendig. Und erzählt irgendwie doch vom Gegenteil, [...]


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